Seite im Aufbau!

J. Schnitzler

Und worum geht es hier eigentlich ?

 

 

Lieber Besucher,

auf dieser Seite wollen wir uns mit einem besonderen Stereoverstärker  beschäftigen, dem berühmten "Model 4706 Gaincard - Amplifier" der Firma "Sakura Systems" !

Ich möchte mit Ihnen ein wenig ergründen, was es damit auf sich hat, welche Philosophie hinter diesem hochauflösenden, durch seine klangliche Frische

bestechenden High-End Verstärker vielleicht steht. Ich möchte aufzeigen, warum diese faszinierende Technik zu Unrecht in Deutschland bislang wenig Beachtung findet, warum der "Gaincard" erfrischend "anders" ist- und nicht zuletzt will

ich Sie einladen, mich dabei zu begleiten, wie ich mich dieser Technik Stück für Stück nähere und genähert habe, um einen wirklichen "Clone" des "Gaincard" mit gemessenen Mitteln selbst zu bauen, einen "Gainclone".Ich denke es ist möglich

einen Verstärker selber herzstellen, der sich hinter teuren Röhrengeräten oder Mosfets

nicht im geringsten verstecken muss, ein Gerät, basierend auf den Op-amp´s

LM 3875 oder LM 3886. Bei meinen experimentellen Aufbauten konnte ich Schritt

für Schritt die Qualität deutlich verbessern und das, obwohl ich Steigerungen nach

jedem Schritt immer wieder kaum für möglich hielt.

 

Gainclone-Schaltungen gibt es überall billig zu kaufen. Ich werde Ihnen aber aufzeigen warum es so einfach eben doch nicht ist. Wieviel kann man bei der Konstruktion eines Gainclone falsch machen ? Sie werden sehen und verstehen, was man alles richtig machen muss, damit man mit wunderbarem Klang belohnt wird. Es ist ganz sicher ein Irrtum, zu glauben man könne eine der billigen Schaltungen erwerben, das ganze in irgendein Gehäuse plus Trafo einbauen und fertig sei ein Verstärker höherer Güte.  Wenigstens sollten Sie die Sache genau überdenken.Vielleicht werden Sie

angeregt werden beim Herstellen der Schaltung lieber selber zum Lötkolben zu greifen.

 

Der 4706 Gaincard ist so wie ich es sehe ein echtes High-End Produkt, dabei ist

er mit um die 3000 € für dieses Segment im Grunde günstig zu erwerben.

"Kein Kunststück" werden die schon Kundigeren unter Ihnen jetzt vielleicht einwerfen,

"...die Bauteile sind doch total wenige und für wenig Geld zu haben!"-so mag es eben

der ein oder andere sehen, vielleicht ertappe ich auch manchen, der glaubt daß eine

Schaltung, die nicht kompliziert aussieht auch nichts taugen kann und schon gar

nicht wenn keine Röhren oder Mosfets verbaut worden sind ?

 

Der Geniestreich der Konstrukteure, Herr Teramura und Herr Kimura von Sakura Systems, liegt eben in der absoluten Simplifizierung der notwendigen Schaltung,

viele Bauteile, so der Gedanke, fügen dem eigentlichen Signal einen Eigenklang hinzu,

darüberhinaus sind großangelegte Schaltungen nichts anderes als Antennen für

Störsignale, gigantische Siebkondensatoren und komplexe Schaltungen schlucken dort die Frische des Sounds regekrecht herunter - wohl bekomm´s!

 

Unsere Japaner legen aber höchsten Wert auf die bestmögliche Verarbeitung

der Schaltung, wenige Bauteile, dafür in der bestmöglichen Bauweise, daran

hapert es schnell, wenn man einfach nur die Schaltung dem Schaltplan nach aufbaut,denn wenn es nur wenige Variablen gibt wirken sich Störungen auf eine dieser Variablen bereits extrem aus, Verbesserungen hingegen an nur einer der Variablen (=Schaltungsaufbau,Gehäuse) wirken teilweise wie Wunder, ich fand es heraus und war beeindruckt!

 

Als ich meinen ersten Gainclone gebaut hatte, war ich überrascht von seiner

Impulsfreudigkeit, Klarheit und seiner Räumlichen Darstellung des Sounds,

etwas derartiges hatte ich noch nicht gehört - tatsächlich hatte ich noch so sehr

viele Fehler gemacht!

 

Es gibt recht viele DIY Seiten zum Thema Gainclone, was ich so sehe, ist oft auf

den ersten Blick toll anzuschauen- jedoch sehe ich auch hier viele Fehler. Dazu kommt,

dass die meisten Seiten auf Englisch anzutreffen sind, Leute aus Deutschland, die

sich als HiFi-Enthusiasten auf den Weg machen, scheinen noch wenig von Gainclones

zu halten und das wenige was ich sehe scheint eher unausgegoren. Und so wissen Sie nun, warum ich diese Seite aufbauen möchte.

 

 

 

 

Lassen Sie uns mal sehen...


 

"Nur das Simpelste kann sich dem Komplexen anpassen"